Mit einer logistischen Meisterleistung hat Bremen sich beim KariBIC selbst übertroffen. 4 Hallen, Shuttle Service, Abendessen, Sauna, Whirlpool. Hut ab!
Dagegen hatten wir Seagulls es logistisch etwas leichter, waren wir doch mit einem späten Spiel am Samstag gesegnet, sodass uns alle Anreiseoptionen offen standen. Mit unserer kleinen, flexiblen Truppe waren Absprachen (und das Durchzählen) außerdem extrem einfach und schnell.
Etwas aufgeregt standen wir vor unserem ersten Spiel auf dem Feld, denn das war für uns der Saisonauftakt - "Wie ging das nochmal mit dem Frisbee?"
12:7 gewannen wir dann gegen die Goldfingers aus Potsdam. Die Frisbee - Neuronen sind sofort wieder angesprungen und wir haben uns unfassbar gefreut, da zu sein.
Im zweiten Spiel durften wir gegen die Heidschnucken aus Hannover zocken. Durch Schnee und Eis fuhr ein Shuttle uns zu unserer neuen Spielstätte. Der Boden hatte minimal mehr Grip und wir konnten uns 11:9 Punkte erspielen.
Die Begegnung mit Gina Tonic hatte Geschichte, wie sich später herausstellte. Gina Tonic und die Seagulls standen im letzten Jahr im Finale. Damals ging das Spiel an die Seagulls. Dieses Mal gingen wir früh in Führung, am Ende konnte Gina Tonic aber doch noch das Spiel für sich entscheiden mit 11:14.
Das letzte Spiel bestritten wir gegen das Heimteam Bremen. Sie warfen mutig und fingen viele schwierige Catches! Am Ende 14:12 für uns.
Noch bevor wir den Spiritkreis richtig beginnen konnten, fuhr auch schon unser Shuttle zurück zur Haupthalle. Dort herrschte wesentlich mehr Trubel. Sauna, Duschen, Essen, Beerrace gucken waren abendfüllendes Programm. Ambitioniert beim Songbingo, konnte Mascha sich hier Dank Wolfgang Petry Platz 2 sichern. Julia fand derweil Goldmünze um Goldmünze, die sich gegen Shots eintauschen ließen. Ein goldenes Ticket wurde auch gefunden, dies ließ sich aber wirklich schlecht tauschen. Nachts wurden dann diverse Campingutensilieneigenschaften getestet: die Leistung unterschiedlicher Ohrenstöpsel im Bereich Lärmschutz und die Wärme verschiedener Schlafsäcke. Der Spielplangott (elo) war uns weiterhin wohlgesonnen. Wir konnten ausschlafen und unser Team für das erste Spiel von 6 auf 7 Personen aufstocken. Gegen Gina Tonic im Halbfinale haben wir uns dennoch geschlagen geben müssen. Der Spielstand war so in etwa 10:13.
Damit war unser letztes gegnerisches Team wieder Bremen. Wir konnten uns direkt absetzen und freuten uns über unser Zusammenspiel. Dann fiel leider Mari aus, sodass wir endgültig unsere Fitnesseinheit als savage abreißen konnten. Endstand 12:10 (glaube ich).
Hochzufrieden und wieder vom Frisbeefieber gepackt fuhren wir mit unserem 3. Platz nach Hause und freuen uns auf diese Seagulls Saison.


