Sonne, Sand und... äh... Wind. Viel Wind.

Die Alsters reisten aus Hamburg zum SUFFF nach Berlin – also eigentlich aus einer Stadt, in der Wind eher Grundausstattung als Wetterlage ist. Man sollte meinen, beste Voraussetzungen. Theoretisch. Praktisch hatte der Müggelsee offenbar eigene Pläne.

Samstag: Ein erster Punkt für die Ewigkeit

Zum Auftakt ging es gegen die Greifen. Direkt der erste Punkt setzte Maßstäbe – allerdings eher zeitlich als spielerisch. Irgendwo zwischen 10 und 15 Minuten dauerte dieser Rallye-Marathon. Andere Partien hätten in der Zeit vermutlich schon Halbzeit gehabt. Am Ende machten die Greifen den Downwind-Punkt und sicherten sich schließlich auch das Spiel mit 3:2.

Danach warteten die Endzonis. Die Alsters kamen zunächst etwas verschlafen aus den Startlöchern, fanden dann aber immer besser ins Spiel. Am Ende stand ein heiß umkämpftes 6:4 für Rostock auf dem Spielbogen.

Im letzten Poolspiel gegen die Gastgeber die Hunde lief es dann deutlich runder. Mit einem souveränen 6:2 zeigten die Alsters, dass sie inzwischen endgültig wach waren.

Danach ging es gegen Flachmanntrinken – schon der Name ließ vermuten, dass dort andere Trainingsschwerpunkte gesetzt werden. In einem engen Spiel behielten die Hamburger mit 4:3 die Oberhand.

Anschließend stand die wichtigste Regenerationseinheit des Tages an: Abendessen, Sauna, See, Sekt – oder konsequent alles nacheinander.

Sonntag: Weniger Wind, aber weg ist anders

Der Sonntag begrüßte alle mit etwas weniger Wind. Also ungefähr statt „Naturgewalt“ nur noch „sportlich herausfordernd“.

Gegen die Zeltplatzbande verschliefen die Alsters zunächst erneut die Anfangsphase – offenbar ein liebevoll gepflegtes Ritual. Danach kämpfte sich der Schwanenscharm stark zurück bis zum 9:9.

Im vorletzten Spiel wartete das asoziale Netzwerk. Lange lagen die Alsters vorne, mussten sich dann aber denkbar knapp im Universe Point geschlagen geben. Bitter – aber immerhin dramatisch.

Zum Abschluss kam es im Spiel um Platz 11 zum Rematch gegen die Zeltplatzbande. Diesmal ließen die Alsters keinen Zweifel aufkommen und gewannen klar.

Fazit

Ein Wochenende mit Sonne, Wind, engen Spielen, Comebacks, Universe-Drama und allem, was Beach-Ultimate ausmacht. Spätestens an Tag zwei war klar: starker Start der Alsters in die Beachsaison.

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