Es ist Anfang Juni - Zeit für die Alsters also, dem wunderschönen Jena und dem „Welcome to Paradise“ mal wieder einen Besuch abzustatten! Die Anreise gestaltete sich allerdings als erste Herausforderung. Nachdem Hinnak das Wettrennen ob seine S-Bahn oder der ICE nach Göttingen die größere Verspätung hat glücklicherweise verloren hatte, konnte er (und unsere Tickets) mit uns in Hamburg einsteigen. Die Bahn bewies dann aber mal wieder, dass 45 Minuten Puffer für einen Umstieg nicht ausreichen, sodass wir in Göttingen strandeten - wer hat hier noch alles ein Déjà-vu? Immerhin gabs dort einen schönen Regenbogen. 

Der letzte Regio brachte uns dann glücklicherweise aber doch noch nach Jena, wo wir nach kurzem Nachtspaziergang und Zeltaufbau bei sanfter Technomusik aus dem anliegenden Park in den Schlaf gewiegt wurden. 

Der Schlafmangel war uns am nächsten Morgen aber nicht anzumerken - beim ersten Spiel gegen Göttingen waren wir heiß. Unsere MMPs waren leider etwas dezimiert weil Eike noch in Göttingen weilte (#stranded #dejavuNr2) anstatt gegen Göttingen auf dem Platz zu stehen und Bala kindkrank gemeldet war. Die anwesenden Alstis waren aber da, zogen zum Start mit 4:0 davon und brachten diesen Vorsprung mit einer soliden Zone und schönen Plays am Ende mit 10:05 nachhause. 

Danach ging’s gegen die Stoneheads aus Chemnitz ran. Diese waren erst wacher als wir und legten mit 2:5 vor. Dann haben wir aber einen Schalter umgelegt, von Match auf Zone umgestellt und auf einmal purzelten die Punkte. Mit einem 7-Punkte-Breaktrain stand es dann am Ende 9:5 für die Alstis. 

Im Dritten Spiel gegen Dresden stießen dann auch endlich Bala und Eike zu uns, und so vereint spielten wir ein schönes 10:07 gegen die Dresden Deckel, bevor es gegen Bremen ranging. Gegen ihr altes Team war (unter anderem) Wiebke nicht zu bremsen, schöne Flows, schöne Würfe, 11:06 für uns. 

Als letztes und fünftes Spiel ging es dann noch gegen Kassel, was wir aber trotz etwas müder Beine 11:06 für uns entscheiden konnten. 

Fazit des ersten Tages: viele Spiele, viel Sonne, viel Spaß. Einfach paradiesisch. Zur Belohnung gab’s noch die ein oder andere Udon-Nudel, Drink und Eis und für den/die ein oder andere auch noch einen Partybesuch. 

Am nächsten Morgen schien pünktlich wieder die Sonne, sodass wir guten Mutes ins Viertelfinale gegen Bayreuth gingen. Dort spielten wir wach und mit einer stabilen Zone im aufkommenden Wind, sodass wir das Spiel in einem sehr langen letzten Punkt (#SpielzeitAusnutzen) mit 12:04 für uns entschieden. 

Im Halbfinale warteten dann mit Leipzig, die Gegner*innen, die wir eine Woche später nochmal auf der deutschen Meisterschaft treffen würden. Das hat uns zusätzlich motiviert und trotz viel Wind und langen Punkten erkämpften wir uns mit einem 06:04 unseren Finaleinzug. 

Im Finale standen dann also Eikes Finalfluch und Wiebkes Luckycharm (noch nie ein Spiel mit den Alsters verloren!) gegeneinander. Unser Gegner*innen aus Bamberg waren aber wie befürchtet sehr stark, scheibensicher und warfen schöne Pässe übers ganze Feld in unsere Endzone. Daher mussten wir uns am Ende mit 10:04 deutlich geschlagen geben - konnten aber hochzufrieden, müde & glücklich über den zweiten Platz nachhause fahren. Ganz nebenbei haben wir noch den Preis für die schnellste Dusche gewonnen und sind auf dem Rückweg nicht in Göttingen gestrandet - ein voller Erfolg!

Impressum und Datenschutz