Anreise lief schon mal super: Sonnenuntergang, Pizza und gute Laune. Mehr braucht’s eigentlich nicht für ein erfolgreiches Wochenende. 

Am nächsten Morgen dann absolutes Premium-Wetter. Sonne, Strand, glasklares Wasser. 

Im ersten Spiel mussten wir gegen Holy Grab antreten. Wir hatten mit einem harten Auftakt gerechnet und wurden definitiv nicht enttäuscht. Viele lange Würfe, die leider alle auch noch ankamen. Ein paar Calls gab es schon, insgesamt war der Spirit in Ordnung. Am Ende waren wir etwas verwirrt vom brüllenden Dinosauriern, aber wir haben die Verwirrung genutzt und den letzten Punkt des Spiels noch gemacht! 

Spiel zwei gegen Kombinat Rundplastik: Die Temperaturen zogen an und genauso die Intensität auf dem Feld. Die wilde Mischung aus DM-Siegerinnen und kompletten Anfängerinnen war ziemlich spannend anzuschauen, und trotzdem wurden alle eingebunden. Teilweise haben wir uns die Punkte sehr einfach erspielt, teilweise war der Drang zu Punkten zu hoch. Highlight des Spiels war definitiv Jans Handblock. Das Geräusch hat man vermutlich noch zwei Felder weiter gehört. 

Nach zwei Niederlagen in den Poolspielen ging es für uns in den nächsten Pool. Bis heute habe ich diesen Turniermodus nicht ganz durchstiegen. Die wichtigste Diskussion des Tages drehte sich allerdings um etwas anderes: Reicht die Zeit noch für Pommes mit Mayo? Spoiler: Ja, ein Glück! 

Frisch gestärkt ging es gegen die Göttinger 7. Inzwischen war es richtig warm geworden, gleichzeitig verschwand der Wind komplett. Beste Bedingungen also, um maximal zu schwitzen. Gegen die Vize-Deutschen Meister im Beach erwischten wir keinen optimalen Start und lagen schnell zwei Punkte hinten. Dann sind die Alsters aber auf den Break-Train aufgesprungen. Unter anderem mit einem Honeymoon-Punkt von Magda und Jonny ❤️ drehten wir das Spiel plötzlich komplett und führten selbst mit zwei Punkten. 

Auf einmal hingen bei Göttingen die Köpfe ein bisschen tiefer und wir rochen schon die Sensation. Beim Stand von 7:6 für uns war der Sieg zum Greifen nah. Leider kostete uns ein kleiner Fehlpass in Endzonennähe den möglichen Erfolg. Statt Sieg also Unentschieden. Trotzdem waren wir ziemlich happy mit dem Spiel. 

Weniger schön: Nach dem Spiel mussten leider schon 2–3 Leute verletzungsbedingt es gut sein lassen 🫠 

Im letzten Spiel des Tages warteten die Goldfingers auf uns. Die Alsters hatten das Spiel eigentlich die ganze Zeit im Griff und führten konstant mit ein bis zwei Punkten. Natürlich wurde es am Ende trotzdem nochmal unnötig spannend. Universe Point. 

Wir starteten in der Defense, blieben aber entspannt. Nach einem Stall-Out-Call konnten wir die Scheibe zurückholen und am Ende den entscheidenden Punkt machen. Erster Sieg des Tages! 

Und dieser Sieg war richtig wichtig: Platz 1 im zweiten Pool und Viertelfinale, weil die Göttinger 7 gegen die Goldfingers verloren hatten. Manchmal muss man einfach nur die richtigen Spiele gewinnen. 😬 

Das Viertelfinale gegen den Beach-DM-Meister hatte dann alles, was ein klassisches Sonntagmorgen-Spiel braucht. Die Alsters wirkten noch nicht ganz im Betriebsmodus und leisteten sich ein paar zu viele kleine Fehler. 

Für den kuriosesten Moment des Spiels sorgten allerdings die Rostocker. Auf ein Kommando hin setzten sich plötzlich einfach alle gleichzeitig auf den Boden. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht ein geheimes Ritual. Vielleicht eine Dino-Beschwörung. 

Dafür gab es auch einige Highlights: Layout-D von Eike, Show-Dive von Izzy ins Aus und ein Handblock von Jan. Endstand: 8:3. 

Danach ging es gegen die Funaten. Und diesmal waren wir direkt wach. Die Alsters starteten konzentriert und hatten richtig Bock, Hannover zu schlagen. Auch mit dem stärker werdenden Wind kamen wir gut klar. Geduldig passten wir uns gefühlt mit 400 Pässen pro Angriff Richtung Endzone. 

Die meiste Zeit lagen wir vorne und alles sah ziemlich gut aus. Leider fanden die Funaten gegen Ende zurück ins Spiel und machten einfach weniger Fehler als wir. Kurz vor Schluss fiel der Ausgleich. 

Universe Point. Offense für die Alsters. 

Der Plan, das Spiel schnell mit einem langen Wurf zu beenden, war leider eher so semi erfolgreich. Die Scheibe kam nicht an, die Funaten nutzten ihre Chance eiskalt und holten sich den Sieg mit 8:7. 

Danach haben sie auch noch ihr eigenes Spirit-Spiel gewonnen und wir haben zusätzlich Apple Pie ausgeschenkt. Also wenn die keinen guten Sonntag hatten, dann weiß ich auch nicht. 

Zum Abschluss ging es – wie gefühlt immer – gegen Kiel. Der Wind wurde immer stärker, die Punkte immer länger und die Turns immer mehr. Aber die Alsters blieben ruhig und spielten konsequent ihr Hex weiter. Besonders unsere Zone funktionierte bei dem Wind richtig gut. 

Außerdem gab’s noch einen absoluten Banger von Magda mit einem starken Layout-Catch. 

Am Ende dominierten die Alsters das Spiel und gewannen das letzte Spiel des Turniers mit 6:3. 

Damit landen wir auf Platz 7 von 18 Teams, haben jede Menge Sonnenstunden gesammelt und sind jetzt außerdem stolze Besitzer eines Dinosaurier-Puzzles. 

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