Ein Wochenende, drei Tage und unzählige Punkte. Beim Sommerglühen in Hannover haben sich die Alsters durch Regen, Hitze, eine Notaufnahme und ein episches Finale bis auf Platz 2 von 16 Teams gekämpft. Hier der Reihe nach, wie es dazu kam.

Freitag: Ankommen, Zeltaufbau, Aperol

Los ging's mit dem, was jedes gute Turnierwochenende braucht: Zelte aufbauen, ankommen, durchatmen. Vegane Hot Dogs sorgten für die erste Stärkung, ein Pub Quiz am Abend für die ersten Lacher – und dank Philipp führen die Alsters schon vor dem ersten Wurf die Aperolliste an, ein Vorsprung, den offenbar niemand mehr aus der Hand geben wollte. Eine Frage aus dem Quiz haben wir aber nicht beantworten können: In welcher Fernsehshow sind eigentlich die Flippers aufgetreten? 

Samstag: Vier Spiele und drei Siege 

Der Samstag begann früh und clean: gegen Baltimate haben wir zwar relativ knapp mit 7:9 verloren, aber es war ein Spiel, wie man es sich wünscht – nur ein einziger Call im ganzen Match, alle happy, Spirit-Note 3. Ein guter Auftakt für das, was noch kommen sollte.

Nach einer langen Pause ging's um 13:00 Uhr weiter gegen die Murmeltiere. Über weite Strecken lagen wir mit ein, zwei Punkten vorne, alle spielten wieder sauber – kein einziger Call, entspannte Stimmung auf beiden Seiten und ein murmeliger Greatest Attempt vom gegnerischen Team, der für Begeisterung auf dem ganzen Platz sorgte. Zwischendurch wurde getradet, am Ende stand ein verdientes 11:8.

Eine Stunde später folgte das nächste Highlight: gegen die Hallunken, bei sommerlicher Hitze und bestem Bodin-Wetter, kämpften wir uns von einem 5:7-Rückstand auf 9:7 (oder war's am Ende 10:8? Die Meinungen im Team gehen bis heute auseinander). Natürlich sorgten Apple Pies für gute Stimmung und beste Verpflegung zwischen den Spielen.

Zum Abschluss des Tages ging's gegen Paderboom, und auch dieses Spiel entschieden die Alsters für sich: 8:4, souverän runtergespielt.

Der Nachmittag hätte ganz entspannt in den Abend mit Karaoke und Socken-Party übergehen können, wenn nicht ein Teil des Teams noch einmal aufs Feld gegangen wäre. Das FMP-HAT endete für Izzy und eine andere FMP leider in der Notaufnahme. Aber nach der Kollision mit der Hannoveranerin wurde sie dank tatkräftigem Einsatz von Sekundenkleber auf der Platzwunde kurzerhand zur Sideline Queen für Tag 2 transformiert.

Sonntag: Regen, Rekorde und ein Finaleinzug

Der zweite Turniertag begann mit einer kleinen Enttäuschung an der Wetterfront: geregnet hat es nämlich schon ab 8:50 Uhr. Die Motivation zum Skippen war entsprechend hoch, und die wichtigste Frage des Morgens lautete: Wer traut sich aus dem Pavillon und holt die nächste Kaffeerunde?

Trotz Regen ging um 9:45 Uhr das erste Spiel gegen Rotpot los. Zweimal gerieten wir in Rückstand, zogen dann aber souverän davon und gewannen am Ende deutlich mit 10:3. Zwischendurch kam sogar die Sonne heraus – ob das an unserem Spiel lag oder es Bodins Sonnengelbeshortshexenküchenresultat war bleibt offen. Hinnaks Book Ends in diesem Spiel waren die reinste (Schlag-)Sahne und auch der Apple Pie überzeugte die gegnerische Mannschaft. 

Um 12:45 Uhr folgte das nächste Spiel, es ging gegen die Funatics. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich im Team auch schon die nächste Umbenennung vollzogen: Aus Hinnak wurde Hannik, und Izzy hatte sich endgültig zur Cheermeisterin (yes, Grinch Fan over here) der Alsters gewandelt. Das Spiel selbst war schön anzusehen und lange ausgeglichen, wobei wir eigentlich durchgehend mit rund fünf Punkten vorne lagen. Zwar spielten die Funatics ziemlich easy durch unsere Zone durch, am Ende stand trotzdem ein deutliches 15:9 auf dem Scoreboard.

Und dann war es soweit: Während es fast alle im Team schon vorher gecheckt hatten, wurde gegen 14:00 Uhr auch Marie klar – die Alstis stehen im Finale! Um 14:15 Uhr ging's los, ausgerechnet wieder gegen Baltimate, das Team, gegen das wir schon unser allererstes Spiel am Samstag bestritten hatten. Das Finale hatte alles, was ein großes Spiel braucht: hohe Intensität, ein starkes Niveau auf beiden Seiten, Geburtstagsscores für Marie und einige richtig geile Alsti-Plays. Am Ende waren die Baltimates aber einen Tick schneller und präziser in ihrem Spiel. Ein intensives, aber faires und würdiges Finale, das mit 8:14 endete.

Fazit
Platz 2 von 16 Teams – ein Ergebnis, auf das die Alsters mächtig stolz sein dürfen. Zwischen Aperol-Rekorden, Sekundenkleber-Einsätzen, wechselnden Spitznamen und einem Finaleinzug, war das Sommerglühen 2026 ein voller Erfolg. Danke und bis zum nächsten Mal, Hannover! 🥈

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